• Geschichte

Von der Gründung 1922 bis heute

Zwischen dem ersten Bericht der Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden an den Hauptausschuss in Berlin im Jahr 1923 bei zum AWO Kreisverband Wiesbaden e.V.im 21. Jahrhundert liegt ein langer Weg – zu dem auch die Zerschlagung der Organisation im Jahr 1933 und die Wiederaufnahme der sozialen Arbeit nach dem Ende der Hitler-Diktatur gehört. Aus dem nach Ende des 1. Weltkriegs von den Sozialdemokraten formulierten Ziel der „Lebensverbesserung für die breite Bevölkerung“ erwuchs die Kinderbetreuung als originäres Aufgabengebiet, das längst um die Betreuung von Senioren in spezialisierten Pflegezentren, der Förderung von Sozialwohnraum, der Migration und Sprachförderung sowie der Beschäftigungsförderung erweitert und ergänzt wurde. Neben dem langjährigen Vorsitzenden Philipp Holl, sind Namen wie Moritz und Anny Lang, Betty Coridass, Georg Buch, Gerd Panek, Konrad Arndt, Margret und Robert Krekel, Norbert Sieben, Otto Witte und Grit Wölfert untrennbar mit der Geschichte des AWO Kreisverbands Wiesbaden verbunden.

Heute ist der AWO Kreisverband Wiesbaden Träger von neun Kindertagesstätten, einer Familienbildungsstätte, einer Migrationsberatung für Erwachsene, eines Frauenhauses, eines Beschäftigungsförderungsprojektes (Alltagsengel, AWO-Engel), zweier Pflegeeinrichtungen mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und einer Seniorenwohnanlage. Der AWO Kreisverband Wiesbaden beschäftigt 420 hauptamtliche Mitarbeiter*innen. Unter seinem „Dach“ engagieren sich acht Ortsvereine und rund 900 Mitglieder.

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