EHAP-Projekt:

Brücken bauen, Informationen bieten, Perspektiven entwickeln (BIP) für Menschen, die neu aus der EU zugewandert sind

Mit der vollen Freizügigkeit der neuen EU-Mitgliedstaaten steigt die Anzahl der Zugewanderten aus diesen Ländern kontinuierlich an. Darunter sind auch viele Zuwanderer, die zunächst keinen oder nur geringen Zugang zu den bereits bestehenden Unterstützungsangeboten des regulären Hilfesystems haben.

Vor diesem Hintergrund fördert der Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) in Deutschland die aufsuchende Beratung und Begleitung von Einzelpersonen und Familien aus der EU. Die Fördermittel der EU wurden durch nationale Mittel der Bundesministerien für Arbeit und Soziales (BMAS) und Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ergänzt.

In der ersten Förderperiode (2016 – 2018) wurden bundesweit 84 Projekte mit einem Finanzvolumen von ca. 55 Mio. € gefördert. In der zweiten Förderperiode (2019 – 2020) sind es 67 lokale Projekte mit ca. 40 Mio. €. Die EHAP – Projekte werden in Deutschland mit dem Ziel der sozialen Integration und in Kooperationsverbünden von Kommunen und gemeinnützigen Trägern durchgeführt. Die Hilfesuchende sollen in die bereits bestehenden Hilfestrukturen vermittelt und begleitet werden.

Seit 2016 setzt das Diakonische Werk Wiesbaden gemeinsam mit der Familienbildungsstätte Hedi-Konrad der Arbeiterwohlfahrt, MigraMundi e.V. und der Stadt Wiesbaden das EHAP-Projekt in Wiesbaden um. Während in der ersten Förderperiode die Zielgruppen der Träger verschieden waren, haben sie seit 2019 eine gemeinsame Zielgruppe: Einzelpersonen und Familien mit Kindern unter 7 Jahren, die neu aus der EU zugewandert sind.

Das EHAP-Projekt bietet Folgendes an:

  • Erstinformation für Neuzugewanderte
  • Beratung und Vermittlung in:
    • Gesundheitsversorgung
    • Kindertagesstätten
    • Integrationskurse
    • frühkindliche Förderung
    • verschiedene Beratungsstellen
    • Sexualsprechstunde und vieles mehr
  • Zudem bietet das Diakonische Werk verschiedene Sport- & Bewegungsangebote
  • Unterstützung des Hilfesystems beim Umgang mit der Zielgruppe:
    • Antidiskriminierungsworkshops
    • Team– und Einzelberatungen über die besondere Situation und die kulturellen Hintergründe der Zugewanderten.

Weitere Informationen zum EHAP-Projekt in Wiesbaden entnehmen Sie dem Flyer.
[EHAP-Flyer öffnen]

 

Weitere Informationen zu EHAP-Projekten in Deutschland finden Sie unter:

https://www.bmas.de/DE/Themen/Soziales-Europa-und-Internationales/Europaeische-Fonds/EHAP/ehap.html

Das Projekt Brücken bauen, Informationen bieten, Perspektiven entwickeln für Menschen, die neu aus der EU zugewandert sind wird durch die Bundesministerien für Arbeit und Soziales (BMAS) und Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie den Europäischen Hilfs-fonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) gefördert.

Kontaktdaten

Internationale Familienbildungsstätte Hedi-Konrad
Walramstraße 16a
65183 Wiesbaden
Leitung: Beatrice Fischer
Telefon: 0611 9451975
Fax: 0611 4479908

Über die Namensgeberin

Hedi Konrad

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