Verkehrswarnschilder “Kostis” sollen Autofahrer auf Kinder aufmerksam machen

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Verkehrswarnschilder “Kostis” sollen Autofahrer auf Kinder aufmerksam machen

Von Barbara Grischowwarnschilder

KOSTHEIM – Am Donnerstag wurde in der Werkstatt der Carlo-Mierendorff-Schule kräftig gepinselt und gewerkelt. Hier entstanden nämlich die sogenannten „Kostis“, das sind bunte Warnschilder, die die Verkehrsteilnehmer sensibilisieren sollen, auf Kinder zu achten.

KOSTHEIM – Am Donnerstag wurde in der Werkstatt der Carlo-Mierendorff-Schule kräftig gepinselt und gewerkelt. Hier entstanden nämlich die sogenannten „Kostis“, das sind bunte Warnschilder, die die Verkehrsteilnehmer sensibilisieren sollen, auf Kinder zu achten.
Das Projekt wurde in einer Zusammenarbeit des Kindertreffs Kostheim (KIKO), der Kitas der evangelischen Michaelsgemeinde und der Gemeinde St. Kilian, dem Awo-Kindergarten Norbert Sieben und der Carlo-Mierendorff-Schule selbst gestartet. Sie alle waren sowohl durch Mitglieder als auch durch mitwirkende Eltern und Kinder zahlreich vertreten. Einen Tag vor Beginn des neuen Schuljahres werden die Figuren dann an den Straßenrändern aufgestellt. Jede teilnehmende Institution wird mit zwei „Kostis“ in Sachen Sensibilität für Kinder im Straßenverkehr verstärkt. „Der Awo-Kindergarten war der Vorreiter der Aktion“, erzählte Corinna Bewersdorf, Geschäftsführerin des Kikos. „Wir hatten im letzten Jahr sehr viel Baustellenverkehr, durch den die Autos oft viel zu schnell gefahren sind. Das stellte natürlich eine Gefahr für die Kinder dar“, erklärte Sabrina Shaver, Leiterin des Awo-Kindergartens Norbert Sieben. Um das Thema Verkehrssicherheit größer werden zu lassen, hatte sie sich mit dem hiesigen Polizeioberkommissar Oliver Decker in Verbindung gesetzt, der sofort bereit war, Projekttage mit den Kindern zu gestalten. „Am runden Tisch der AKK wurde das Thema dann auch noch mal angesprochen und so entstand die Idee, dieses Gemeinschaftsprojektes“, sagte Shaver.
„Die Zusammenarbeit hier und heute lässt uns näher zusammenrücken und außerdem verleiht sie diesem so wichtigen Thema eine lautere Stimme und mehr Gewicht“, sagte Yvonne Leithoff, Vorsitzende des Fördervereins der Carlo-Mierendorff-Schule. „Es ist toll, dass diese Idee so viel Anklang gefunden hat und es wäre schön, wenn das Projekt ein Startschuss dafür wäre, die Kooperation zwischen den Einrichtungen noch weiter auszubauen“, sagte sie weiter.
Schulwege abgehen
„Das Thema geht uns alle etwas an“, betonte Schulleiterin Vera Witkowski. „Die Verkehrssicherheit hier in Kostheim sollte auf jeden Fall noch ausgebaut werden. Die Schulkonferenz muss die von der Stadt vorgegebenen Schulwege noch einmal abgehen, um eventuelle Gefahrenquellen zu erkennen und zu beheben“, sagte sie weiter.

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