Verein „Altenhilfe Afrika e.V.“ informierte sich über Betreuungsangebote in AWO-Altenhilfezentren

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Verein „Altenhilfe Afrika e.V.“ informierte sich über Betreuungsangebote in AWO-Altenhilfezentren

Der Verein „Altenhilfe Afrika e.V.“ zu Besuch bei der AWO Wiesbaden: Nachdem Ende letzten Jahres AWO-Kreisvorsitzender Wolfgang Stasche und Beatrice Remmert, stellvertretende AWO-Geschäftsführerin, mit dem Verein „Altenhilfe Afrika e.V.“ nach Ghana gereist waren und in der Stadt Wenchi konzeptionelle Hilfe für den Betrieb einer im Bau befindlichen Altentagesstätte geleistet hatte, informierte sich der Verein nun vor Ort über die Arbeit in den AWO-Altenhilfezentren in Wiesbaden. Die Vereinsgründerin Lucy Schnurpfeil, in Ghana geboren, und ihr Ehemann und Mitstreiter im Verein, Martin Schnurpfeil, waren von den Betreuungsangeboten der Arbeiterwohlfahrt sehr beeindruckt.

„Die Arbeit des Vereins ist imponierend und wir beraten und helfen gerne“, sagte AWO-Kreisvorsitzender Wolfgang Stasche. Zu dieser Hilfe gehört auch, dass im Sommer dieses Jahres eine Altenpflegerin aus Wenchi nach Wiesbaden kommen und sich hier über die Betreuungsangebote für Seniorinnen und Senioren informieren wird. „Es ist schön, dass wir von den Erfahrungen der AWO profitieren dürfen“, erklärte Lucy Schnurpfeil. Sicherlich sind die Bedürfnisse eines Altenhilfezentrums in Westafrika und Deutschland nicht deckungsgleich, „doch es ist wichtig, notwendige Strukturen in der pflegerischen und medizinischen Versorgung zu vermitteln“, unterstrich Beatrice Remmert.

Der in Bonn beheimatete Verein „Altenhilfe Afrika e.V.“, den persönliche Kontakte mit der AWO Wiesbaden verbinden, errichtet derzeit mit Spendengeldern in der 40.000-Einwohner-Stadt Wenchi eine Altentagesstätte für bis zu maximal 40 Bewohner. Der Verein hofft, dass die Einrichtung für Senioren ihren Betrieb im kommenden Jahr aufnehmen kann.

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