Stellungnahme zur Berichterstattung des Wiesbadener Kuriers vom 23.10.2019

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Stellungnahme zur Berichterstattung des Wiesbadener Kuriers vom 23.10.2019

Am 23.10.19 ist im Wiesbadener Kurier ein Artikel „Die Awo-Familie als Geschäftsmodell?“ von Frau Birgit Emnet erschienen. Der Vorstand der  Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wiesbaden e.V. nimmt hierzu, wie folgt, Stellung:

Erneut ist aus der Feder von Frau Birgit Emnet ein tendenziöser Artikel erschienen, der überdies von sachlichen Fehlern und offenbar gewollten Fehlinterpretationen strotzt.

Die vielsagend dargestellten Ehrenamtspauschalen betragen maximal € 2.400/Jahr und nicht, wie mehrfach dargestellt, im Monat. Diese sind in unterschiedlicher Höhe, je nach dem zusätzlichen ehrenamtlichen Einsatz, der häufig am Wochenende oder abends erfolgte, gezahlt worden. Dieses ist keine intransparente Geldzuwendung, sondern ein steuerrechtskonformer Vorgang.

Minijobs bei anderen gemeinnützigen Organisationen sind keine Zuwendungen ohne Gegenleistung, sondern ermöglichen Wissenstransfer und zusätzliche Synergieeffekte, die letztlich allen Beteiligten nützen.

Im Artikel werden, was die Zahlungen an Hannelore Richter angeht, erneut objektiv falsche Zahlen genannt, die wir anwaltlich und presserechtlich richtigstellen werden. Die namentliche Nennung von Menschen, die keine öffentlichen Personen sind oder ihre Erwähnung erfolgt offenbar im Rahmen der „Sippenhaft“; wir halten diese Vorgehensweise für unzulässig und haben rechtliche Schritte eingeleitet. Die an dieser Stelle behauptete hälftige Abrechnung mit Frankfurt wäre nicht rechtswidrig oder nicht-kompliant, ist aber unzutreffend.

Die hier fortgesetzte Kampagne hat als, aus der rechten Ecke gesteuerte, politische Kampagne gegen unsere Arbeiterwohlfahrt, zunächst in Frankfurt, begonnen und sollte unseren Verband und das Lebenswerk langjährig ehren-und hauptamtlich tätiger Menschen diskreditieren und einen umfassenden Rufmord sowie einen Reputationsschaden realisieren. Unterstützt wurde diese Kampagne durch entwendete und aus dem Zusammenhang gerissene Dokumente, mit denen wohl ehemalige Mitarbeiter*innen auf die laufende Kampagne „aufgesprungen“ sind.

Wir werden, gerade im Jubiläumsjahr, aktiv für unsere Arbeiterwohlfahrt und ihre Reputation kämpfen. Diese Auseinandersetzung wird eine politische und auch juristische sein, die schlussendlich alle Vorwürfe und Unterstellungen widerlegen wird. Davon sind wir überzeugt.
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