Hessischer SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel auf Informationsbesuch bei der Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden

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Hessischer SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel auf Informationsbesuch bei der Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden

guembel_awoDie Ausbildungsbedingungen von Erzieherinnen und Erziehern standen im Mittelpunkt eines Informationsbesuches des hessischen SPD-Chefs und Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Thorsten Schäfer-Gümbel, bei der AWO Wiesbaden. In der AWO-Kindertagesstätte „Gerd-Panek“ (Unter den Eichen) machte sich der Politiker für eine Nivellierung der Rahmenbedingungen für den Erzieherberuf stark. Dazu gehören neben einer angemessenen Bezahlung auch der Bereich der Arbeitsbedingungen wie etwa Fachkräfteschlüssel, Raum- und Gruppenstärke.

guembel_awoDie Ausbildungsbedingungen von Erzieherinnen und Erziehern standen im Mittelpunkt eines Informationsbesuches des hessischen SPD-Chefs und Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Thorsten Schäfer-Gümbel, bei der AWO Wiesbaden. In der AWO-Kindertagesstätte „Gerd-Panek“ (Unter den Eichen) machte sich der Politiker für eine Nivellierung der Rahmenbedingungen für den Erzieherberuf stark. Dazu gehören neben einer angemessenen Bezahlung auch der Bereich der Arbeitsbedingungen wie etwa Fachkräfteschlüssel, Raum- und Gruppenstärke.

Derzeit gibt es in Deutschland keine bundeseinheitliche Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher, die vielmehr in die Hoheit der Bundesländer fällt. In Hessen dauert die Ausbildung fünf Jahre. Von der AWO Wiesbaden wird seit 2012 das Modell der Teilzeitausbildung unterstützt, das den Schulbesuch und die praktische Arbeit gleichberechtigt berücksichtigt. Vorteil dieser dualen Ausbildung, bei der die Auszubildenden das Gehalt einer Halbtagsstelle beziehen, ist das breite Erfahrungsspektrum der Bewerberinnen und Bewerber für Erzieherpositionen: Es bereichert den Alltag in der Kita.

Zu den Diskutanten in der Kita, die der SPD-Chef bei einem anschließenden kurzen Rundgang besichtigte, gehörten neben dem SPD-Landtagsabgeordneten Ernst-Ewald Roth und dem sozialpolitischen Sprecher der SPD-Rathausfraktion, Simon Rottloff, die stellvertretende AWO-Geschäftsführerin Beatrice Remmert und die Kita-Leiterinnen Patricia Volz („Philipp Holl“) und Liane Martens („Gerd-Panek“). Sie stimmten mit der Politik überein, dass dem Erziehermangel unter anderem durch die Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen vor allem der Bewerber aus der EU begegnet werden könne. Gleichzeitig wurde die Überprüfung der beruflichen Qualifikationen von Flüchtlingen angeregt. Derzeit fehlen hessenweit 8600 Erzieherinnen und Erzieher, für Wiesbaden nennt eine Studie des hessischen Sozialministeriums rund 550 offene Stellen.

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