Awo richtet Kinderturnier in Kastel aus

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Awo richtet Kinderturnier in Kastel aus

Von Norbert Fluhr
Erschienen am 22.05.2019 um 00:00 Uhr, zuletzt geändert am 22.05.2019 um 00:02 Uhr
Quelle: Wiesbadener Tagblatt

Es hat schon Tradition, dass die Arbeiterwohlfahrt Mannschaften aus städtischen Kindertagesstätten gegeneinander antreten lässt. Auch dieses mal hatten die Schiedsrichter keine Mühe mit den Teilnehmern.
KASTEL – „Gemeinsam wollen wir für die Kinder einen beglückenden Fußball schaffen“, heißt es den Leitsätzen der Jugendkommission der UEFA. Diesem Gedanken fühlt sich die AWO Wiesbaden seit Jahren verbunden. Sie veranstaltete jetzt auf der Bezirkssportanlage das zwölfte Fußballturnier für Vorschulkinder. Ein Sportereignis für die jungen Kicker der acht teilnehmenden städtischen Kitas, die an diesem Wettbewerb teilnahmen.
Für den sportlich ambitionierten Sozialdezernenten Christoph Manjura, Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel und Stadtrat Rainer Schuster ein willkommener Anlass, um mit ihrer Anwesenheit für das einrichtungsübergreifende Turnier zu werben. Lobende Wort fand AWO-Kreisvorsitzender Wolfgang Stasche für sein Organisationsteam, das für die Logistik verantwortlich zeichnete. Da hatten Patricia Volz, Claudia Groß und Tatjana Koch eine Vielzahl von Aufgaben zu bewältigen, um einen ordnungsgemäßen Ablauf des Turniers zu bewerkstelligen. In Anbetracht der angesetzten Spiele-Paarungen mussten die Teams rechtzeitig am Informationsstand aufgerufen werden, an dem auch die Ergebnisse der Begegnungen via Lautsprecher vermeldet wurden.

Viel zu tun gab es an den Getränke- und Imbissständen. Wenig Zeit zum Verschnaufen hatten die vier Schiedsrichter, die aber angesichts des fairen Verhaltens der jungen Kicker keinen Anlass zum Zücken der Roten Karte fanden. In einer Spielzeit von sieben Minuten galt es im Hinblick auf den Kampf um den ausgelobten Wanderpokal als Sieger vom Platz zu gehen. Spannende Begegnungen der Jung-Kicker, die von den erwachsenen Fußball-Fans frenetisch angefeuert wurden. Da gab es nicht nur Lob für die jeweils sechs Feldspieler, sondern auch für waghalsige Paraden der Torhüter.

Keine Angst vor den „Dotzheimer Wölfen“

Dass sich die Teams der teilnehmenden Kitas über Humor verfügten, zeigte sich an den originellen Namen. Trikotwerbung für die „Nordmännchen“ der Kita Otto-Witte, die soziale Einrichtung Norbert Sieben schickte ihre „Kostheim-Kickers“ aufs Spielfeld. Befürchtungen, dass die „Dotzheimer Wölfe“ von der Kita Grit-Wölfert über ihren Gegner herfallen, waren genauso unbegründet wie der Auftritt der „Kasteler Löwen“ von der Marie-Juchacz-Kita. Und auch der Auftritt der „Wilden Kerle“ von der Einrichtung Betty-Coridass verhieß keineswegs ein ungestümes Verhalten der Kicker. Den richtigen Namen für den Gewinn der Trophäe hatten die „Power Kids“ der Kita Gerd Panek, die im spanenden Finale den „FC Feuerball“ nur mäßig glühen ließen. Im Finale unterlagen die um den Wanderpokal kämpfenden Kicker der Kita Gerd Panek mit 1:4 Toren, durften sich aber als Zweitplatzierter über den überreichten silbernen Pokal genau so freuen. Auch die zuvor ausgeschiedenen Teams gingen nicht leer aus. So konnte jeder Kicker einen Mini-Pokal mitnehmen.

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