Zielstrebig Förderung der Sprache verfolgt

Die Bedeutung von Sprache als Basis für die Integration in einem fremden Land kannte Hedi Konrad aus eigenem Erleben: Die engagierte Mitstreiterin der Arbeiterwohlfahrt war nach dem Zweiten Weltkrieg zur Flucht aus dem Sudetenland gezwungen. Mit großem Engagement und nicht nachlassender Zielstrebigkeit setzte sich Konrad für die Schaffung einer integrativen Einrichtung ein, in der neben der (Umgangs)Sprache auch etwas über das Leben im neuen Land vermittelt wird. Im Sommer 2000 wurde die Internationale Familienbildungsstätte der AWO Wiesbaden nach „Hedi-Konrad“ benannt, die bereits Ende der 1970-er Jahre mit der Einführung von Sprachkursen für türkische Schulkinder Zeichen setzt hatte.

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