„Viel von dem erreicht, was wichtig war“

Quelle: AWO-Wiesbaden

„Viel von dem erreicht, was wichtig war“

Beatrice Remmert, stellvertretende Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden, feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

WIESBADEN. Beatrice Remmert ist Dienstleisterin durch und durch: Das zeigt sich auch an der Vita der stellvertretenden Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden, die am 3. April im Anny-Lang-Haus Unter den Eichen ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feiert. Die gebürtige Bonnerin, die zunächst eine Ausbildung zur Hotel- und Restaurantkauffrau absolviert und auch in ihrem Beruf gearbeitet hatte, entschloss sich Anfang der 80-er Jahre umzusatteln und eine weitere Ausbildung zur Altenpflegerin zu beginnen. Eine Entscheidung, die sie nie bereut hat. „Die Arbeit am Menschen ist sehr befriedigend“, erklärt die 53-Jährige ihren Enthusiasmus für den Pflegeberuf, der sich längst auch auf die Fürsorge für Kinder und Jugendliche ausgeweitet hat. Aber nicht nur die Arbeit am Menschen, sondern auch die Arbeit für den Menschen lässt Remmert in ihrem Beruf aufgehen. Seit inzwischen zehn Jahren zeichnet sie an der Seite der AWO-Geschäftsführerin Hannelore Richter für das operative Geschäft des Spitzenverbandes der freien Wohlfahrtspflege verantwortlich. „Wir schaffen die Rahmenbedingungen dafür, dass es den Menschen gut geht“, skizziert Beatrice Remmert ihren Aufgabenbereich.

In den zweieinhalb Jahrzehnten im Dienst der Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden „ist viel von dem erreicht worden, was wichtig war“, sagt die Ehefrau und Mutter einer erwachsenen Tochter rückblickend. Dazu zählt für Beatrice Remmert die Einrichtung
der Wachkoma-Abteilung im Robert-Krekel-Haus und die Zertifizierung der AWO Wiesbaden. „Diese Zertifizierung ist wichtig, um unsere Leistungen überprüfbar zu machen“, betont die stellvertretende Geschäftsführerin, die die Arbeiterwohlfahrt nicht ohne Grund auch als einen „Hort der Toleranz“ schätzt. Ihre beiden Ausbildungen reichten Remmert, die ihre Schulausbildung in einem Internat in Israel beendete, bald nicht mehr. Dass sie im Haus der Arbeiterwohlfahrt, „in dem ich mich immer sehr wohl gefühlt habe“, die Chance auf eine zweijährige Auszeit für eine weitere Ausbildung bekam, weiß Beatrice Remmert zu schätzen: Seit 1992 ist sie zusätzlich qualifiziert als Lehrerin für Pflegeberufe und bildete eine Zeitlang im Wiesbadener St. Josefs-Hospital Pflegenachwuchs aus. Darüber hinaus machte sie berufsbegleitend ihren Abschluss als Sozialbetriebswirtin.

Parallel zu ihrem beruflichen Engagement wirkte die Vize-Chefin der Arbeiterwohlfahrt, die seit 1973 der SPD angehört, über Jahre hinweg in sozialpolitischen Arbeitskreisen ihrer Partei und sie ist bis heute in der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden aktiv. Als Vorstandsmitglied ist Beatrice Remmert hier für die Bereiche Jugend und Finanzen zuständig.

Rückfragen der Redaktion bitte an:

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wiesbaden e.V.
Frau Hannelore Richter (Geschäftsführerin)
Tel.: 0611 / 953 19 61 E-Mail: h.richter@awo-wiesbaden.de

Die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wiesbaden e. V. ist ein Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege mit 13 Ortsvereinen und 2000 Mitgliedern. Neben Altenhilfezentrum, dem Anny-Lang-Haus (mit Hotelbetrieb), der Abteilung für Schwer-Schädel-Hirnverletzte, dem Ambulanten Dienst, Kindertagesstätten und Schüler- sowie Familienhilfe zählen der Betrieb eines Frauenhauses, Beschäftigungsprojekte und Stadtranderholungen zu den weiteren Schwerpunkten der Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden, die 300 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

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