Nurdan-Eker-Haus

Quelle: Wiesbadener Kurier

Nurdan-Eker-Haus

Mit einer Feierstunde im Festsaal des Rathauses wird am Mittwochabend in Anwesenheit des türkischen Generalkonsuls in Frankfurt,Ufuk Ekici, und OB Sven Gerich das Frauenhaus der Arbeiterwohlfahrt in „Nurdan-Eker-Haus“ umbenannt.

Die Namensgeberin Nurdan Eker war am 30. September 2009 von ihrem Ex-Mann getötet worden. Die junge Mutter von zwei Mädchen hatte auch im Wiesbadener Frauenhaus über längere Zeit Zuflucht vor dem gewalttätigen Mann gesucht. Der Feierstunde mit geladenen Gästen wohnen auch die beiden Töchter der Getöteten und Nurdans Mutter bei.

Die Kinder leben seit dem Tod der Mutter bei ihrer Oma in der türkischen Stadt Sivas. Die Angehörigen werden seit dem Verbrechen von einem Wiesbadener Bündnis und Spenden finanziell unterstützt, unter anderem durch die Benefiz-Aktion „ihnen leuchtet ein Licht“ dieser Zeitung. Wir haben die Mutter und die Töchter von Nurdan Eker in Sivas besucht.

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