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Arbeiterwohlfahrt in Wiesbaden:
Von der Gründung 1922 bis heute

Finanzielle Unterstützung für 35 Familien und weitere 628 Hilfeleistungen:
Zwischen dem ersten Bericht der Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden an den Hauptausschuss in Berlin im Jahr 1923 bis zum Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege im 21. Jahrhundert liegt ein bewegter Weg – zu der auch die Zerschlagung der Organisation im Jahr 1933 und die Wiederaufnahme der sozialen Arbeit nach dem Ende der Hitler-Diktatur gehört. Aus dem nach Ende des Ersten Weltkriegs von den Sozialdemokraten formulierten Ziel der „Lebensverbesserung für die breite Bevölkerung“ erwuchs die Kinderbetreuung als originäres Aufgabengebiet, das längst um die Betreuung von Senioren in vollstationärer Pflege- und Kurzzeitpflege, dem Ambulanten Dienst und etwa die Sozialberatung sowie Beschäftigungsprojekte erweitert ist. Neben dem langjährigen Ersten Vorsitzenden Philipp Holl sind Namen wie Moritz und Anny Lang, Betty Coridaß, Georg Buch und Gerd Panek untrennbar mit der Geschichte der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Wiesbaden verbunden.
Die Geschichte der AWO ist
geprägt vom großen Engagement Einzelner zum Wohl vieler Menschen.

Zur Zeit hat die Arbeiterwohlfahrt Wiesbaden 10 Ortsvereine,
1200 Mitglieder, viele ehrenamtliche Helfer und
300 hauptamtliche Mitarbeiter.
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