Aktuelles

Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Wiesbaden e.V.

Buntes AWO-Fest auf dem Wiesbadener Schlossplatz

Quelle: Wiesbadener Kurier

Unter dem Motto „Awo in der Stadt – Das Fest für eine solidarische Stadtgesellschaft“ feierte der Kreisverband Wiesbaden der Arbeiterwohlfahrt zum ersten Mal in dieser Form auf dem Schlossplatz. Dort waren die vielen Einrichtungen des Wohlfahrtsverbandes vertreten, in denen allein 600 hauptamtliche Mitarbeiter tätig sind und 1300 Mitglieder ehrenamtlich wirken.

In seiner Begrüßungsrede führte Wolfgang Stasche, Vorsitzender des Kreisverbands, alle Einrichtungen im Einzelnen auf: acht Kitas und eine Kinderkrippe, zwei Altenhilfezentren, eine Altenwohnanlage, Frauenhaus, Familienbildungsstätte, Migrationsberatungsstelle, und die „Alltagsengel, die kostengünstige Unterstützung für Hilfe im Haus, Garten oder beim Einkauf“. Insgesamt habe die AWO als „sozialer Kitt der Gesellschaft“ eine große Bedeutung, und „wenn es Wohlfahrtsverbände nicht gäbe, müsste man sie erfinden“, so zitierte Stasche den Schirmherrn des Fests, Arno Goßmann.

Das wurde unmittelbar nach den Reden dank der Livemusik der irischen Band „Derek Warfield and the Young Wolfe Tones“ im Handumdrehen zu einer fröhlichen Veranstaltung. Mitarbeiter tanzten spontan und Gäste ließen sich zum Essen und Trinken auf den Bänken nieder: Kein Wunder, dass sich der Oberbürgermeister bei so viel Leben vor dem Rathaus eine halbe Stunde Mittagspause nahm, um über den Schlossplatz zu gehen. Dort belegten Erwachsene den Kicker, turnten die kleinen Besucher auf Hüpfburgen herum oder nutzten die Gelegenheit, bei Mercedes Meuer von der „Schmetterlingsgruppe“ den Flaschentornado auszulösen, Eiswürfel mit Lebensmittelfarbe herzustellen oder eigene kleine Kunstwerke mittels Farbspritzer auf einer rotierenden Scheibe zu zaubern.

Quiz führt das breite Awo-Angebot vor Augen

Claudia Groß von der Kindergruppe Kastel animierte Besucher dazu, einen Quizbogen auszufüllen; mit ihm wollte man Gästen das breite Angebot der AWO und ihre Geschichte vor Augen führen. Ob viele den Namen der deutschen Sozialreformerin, Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin wussten, die die Arbeiterwohlfahrt 1919 gründete: Marie Juchacz?

Ganz andere Interessen hatte ein junges Mädchen, das sich am nächsten Stand mit Materialien eindeckte. Dort war zu lesen: „Wo bleibst Du? Wir suchen pädagogische Fachkräfte.“ Und natürlich nutzte der Kreisverband auch die Gelegenheit, mit dem Slogan „Jeder Einzelne zählt” Mitglieder zu werben: „Unterstützen Sie als Einzelmitglied oder mit einer Familienmitgliedschaft die Betreuungs-, Pflege- und Hilfsangebote für Kinder und Senioren, für schutzbedürftige Frauen und ihre Kinder und für Migranten.“